Baukostencontrolling – Kontrolle schafft Wirtschaftlichkeit

Chancen verstehen, Potenziale erkennen

Baukostencontrolling ist der Schlüssel zu erfolgreichen Bau- und Immobilienprojekten. Denn anders als bei klassischen Dienstleistungen ist der Bau in Deutschland komplex, stark reguliert und geprägt durch gewerkeübergreifende Abhängigkeiten, Nachträge, Aufmaße und VOB-basierte Abrechnungen. Ohne klare Steuerung drohen Kostenüberschreitungen, Verzögerungen und Intransparenz.

Professionelles Baukostencontrolling schafft hier Sicherheit: Budgets werden planbar, Leistungen nachvollziehbar und Entscheidungen belastbar. So behalten Bauherren, Planer und Betreiber jederzeit den Überblick – und sichern sich wirtschaftliche Ergebnisse trotz steigender Baukosten und hoher Qualitätsanforderungen.

Transparenz, Steuerung und Sicherheit im Bauprozess

Die Abbildung des Baukostencontrollings in einem ERP-System eröffnet entscheidende Vorteile: Budgets, Aufmaße, Nachträge und Abrechnungen lassen sich zentral verwalten, automatisiert prüfen und in Echtzeit mit Verträgen, Bestellungen und Projektstrukturen abgleichen. Medienbrüche entfallen, Daten sind konsistent und revisionssicher, und Reports sowie Forecasts stehen jederzeit auf Knopfdruck zur Verfügung.

Dadurch werden Kostenrisiken früh erkannt, Liquidität planbar, Nachweise sauber dokumentiert und Entscheidungen fundiert unterstützt.

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Systemische Lösung in SAP

integriertes Baukostenmanagement

Eine moderne SAP-basierte Lösung für das Baukostencontrolling nutzt die Stärken der Module SAP PS, SAP MM und SAP FI/CO und führt sie in einer gemeinsamen Prozess- und Datenlogik zusammen. Dadurch entsteht ein durchgängiges System, das technische Projektstrukturen, kaufmännische Beschaffungsprozesse und finanzielle Bewertungslogik in Echtzeit verknüpft.

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Hohe Benutzerakzeptanz

intuitive Bedienung

Die Benutzerführung erfolgt rollenbasiert über Fiori-Apps oder optimierte SAP-GUI-Transaktionen, die speziell für Bauprojekte angepasst sind. Anwender navigieren über klar strukturierte Projektcockpits, grafische Projektstrukturen (WBS/PSP), Statusampeln und KPIs. Dies reduziert Schulungsaufwände und steigert die Akzeptanz bei Bauleitern, Projektcontrollern und Einkaufsteams erheblich.

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Hoher Automatisierungsgrad

integrierte Geschäftsvorfälle

Eingehende Rechnungen, Einbehalte, Abschlagsrechnungen oder Schlussrechnungen werden systemgestützt verarbeitet. Über SAP MM laufen Lieferantenbestellungen, Leistungsverzeichnisse, Nachträge und Aufmaße, welche dann über SAP FI in den Zahlungslauf übergehen und über SAP CO Kontierung und Kostenzuordnung erhalten. Automatisierte Prüfungen (z. B. Mengenabweichungen, Budgetprüfungen, Einbehalte gemäß VOB/B oder Vertragsdefinition) reduzieren Fehler und manuelle Arbeit drastisch.

Kernfunktionalitäten im Gesamtprozess

Das Portal unterstützt eine durchgängige, digital gesteuerte Steuerung von Bau- und Dienstleistungsprozessen. Es reicht von der operativen Leistungserfassung über kaufmännische Prüf- und Freigabeschritte bis hin zur transparenten Kosten- und Leistungssteuerung im Projekt- und Betriebsumfeld.

Zentrale Funktionen:

  • Intuitive Einzel- und Sammelrückmeldungen von Bau- und Serviceleistungen direkt im Projekt- oder Objektkontext
  • Transparente Darstellung von Budgets, Kostenständen und Leistungsfortschritten in Echtzeit
  • Workflowgestützte Genehmigungsprozesse für Nachträge, Zusatzleistungen und dienstleistungsbedingte Aufwände
  • Mobile Nutzungsmöglichkeiten für Bauleiter, Objektverantwortliche und Dienstleister
  • Revisionssichere Dokumentation von Leistungen, Zuständen, Bildern und Nachweisen
  • Automatisierte Budget-, Mengen- und Vertragsprüfungen im laufenden Bau- oder Serviceprozess
  • Integration von Beschaffung, Abrechnung und Controlling in einer durchgängigen SAP-Prozesslogik
  • KPI-basierte Steuerung von Bauprojekten sowie technischen und infrastrukturellen Dienstleistungen
  • Flexible Abbildung unterschiedlicher Bau-, Betreiber- und Service­szenarien
  • Sichere Einbindung externer Projektpartner und Dienstleister über rollenbasierte Zugänge

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Reporting im Baukostencontrolling – kaufmännische Transparenz für erfolgreiche Bauprojekte

Das abgebildete SAP-Fiori-Reporting zeigt ein hierarchisches Baukostencontrolling, bei dem Budgets, Kostenschätzungen, Auftragswerte, Bestellverpflichtungen (Obligo), Istkosten und Prognosen in einer strukturierten Tabellenansicht zusammengeführt werden. Diese Transparenz ist im Bauwesen besonders wichtig, da Projekte kaufmännisch hochkomplex sind: Budgets verändern sich über Bauphasen hinweg, Nachträge entstehen laufend, Aufmaße beeinflussen Rechnungen und die Liquidität muss zu jedem Zeitpunkt planbar bleiben.

Aus kaufmännischer Sicht erfüllt das Reporting im Baukostencontrolling drei zentrale Aufgaben:

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Sicherheit und Steuerbarkeit der Projektkosten

Durch die direkte Gegenüberstellung von Budget, Verpflichtungen (Obligo) und Istkosten können Bauherren und Controller jederzeit erkennen,
  • wieviel finanziell bereits gebunden ist,
  • welche Kosten bereits geflossen sind und
  • welcher Budgetspielraum noch vorhanden ist.

Ohne diese Transparenz drohen Budgetüberschreitungen erst spät sichtbar zu werden – oft zu spät, um gegenzusteuern.

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Prognosefähigkeit und Liquiditätsplanung

Bauprojekte benötigen eine vorausschauende finanzielle Planung. Das Reporting ermöglicht Prognosen auf Basis aktueller Daten, z. B.:
  • erwartete Schlusskosten,
  • zukünftige Rechnungen und Nachträge,
  • Zahlungsziele und Einbehalte.

Dadurch können Mittel rechtzeitig bereitgestellt und Liquiditätsrisiken vermieden werden. Für Unternehmen, Kommunen oder Investoren ist dies essenziell.

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Revisionssicherheit und Nachvollziehbarkeit

Im Bauumfeld laufen kaufmännische Prozesse nicht linear, sondern iterativ:
  • Planansätze ändern sich,
  • Leistungsverzeichnisse werden ergänzt,
  • Nachtragsforderungen entstehen,
  • Gewerkekosten verschieben sich.

Ein systemgestütztes Reporting stellt sicher, dass jede dieser Änderungen dokumentiert und nachvollziehbar bleibt – auch für Abschlussprüfer, Fördermittelgeber oder interne Revisionen. Das schafft Vertrauen und reduziert Haftungsrisiken.

Neun Lösungsbereiche

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Effiziente Brücke zwischen Planung und Betrieb

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als zentraler Bestandteil moderner Gebäude- und Anlagenbewirtschaftung

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Strukturierte Meldeprozesse statt Informationschaos

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